Freitag, 30. Juni 2017

Bilder der Fotoaktion

Wir haben euch nicht vergessen! :)
Hier findet ihr die entstandenen Bilder unseres kleinen Angebotes der ersten Pause.

Viel Spaß mit den Bildern.

GUT SCHLAG!





















Sonntag, 25. Juni 2017

Tonnenabschlagen Barth 2017

Liebe Freunde des Tonnenabschlagens,

eine Woche ist vorüber und die Nachbereitungen zu unserem Fest sind getätigt. Leider kamen wir erst jetzt dazu, die Veranstaltung Revue passieren zu lassen. Wir hoffen ihr sehr es uns nach.

Schon in der Vorbereitung gab es ein paar Überraschungen, so wurde der Vorstandsvorsitzende, Patrick Knopp, beispielweise vom Deutschlandfunk und vom Verleger des "Barther Boddenblicks" kontaktiert, die großes Interesse an einer Zusammenarbeit mit unserem Verein zeigten. Wir haben uns alle wirklich sehr gefreut.
Schon in der Woche vor dem eigentlichen Ereignis fingen unsere Tonnenbrüder und -schwestern fleißig mit den Vorbereitungen und dem Aufbauen vor Ort an. Jeder Arbeitseinsatz wurde mit einem gemütlichen Grillen beendet. Wir können euch sagen, es gab wie immer allerhand zu tun :)

Am Freitag war es dann endlich soweit, all die Vorbereitungen, all die Mühen eines Jahres gipeln nun an diesem Wochenende. Am 16. Juni 2017 um 18 Uhr begann das Tonnenabschlagen der Frauen in Barth.

Gruppenbild der Frauen in Begleitung von Patrick Knopp

 Unsere Rennschnecken, wie sie sich selbst gern nennen, hatten tüchtig zu tun und auch unser Moderator Frank Nehls kam ins Schwitzen. Die Tonne zeigte sich überraschend standhaft. Die erste und damit Bodenkönigin wurde wie auch im vergangenen Jahr Heidi Nagel. Die Titelverteidigerin präsentierte sich mit ausgefallener Haarpracht und traf das entscheidende Stück des Bodens.
Nach einer ganzen Weile wurde dann Judith Helm-Wiemer (den ersten Nachnamen werdet ihr noch mal lesen) Stäbenkönigin in Barth. Nun ging es dem Kreuz an den Kragen und dieses wollte einfach nich klein bei geben. Es hielt und hielt und selbst die Reiter hätten es mit diesem Kreuz schwer gehabt. Doch letztlich siegten unsere Amazonen und das letzte Stück fiel nach einem kräftigen Schlag von Michelle Isabelle Haferung, die sich über die erste Königswürde freuen durfte. Unsere Tonnenkönigin stand fest und wurde ausgiebig gefeiert. Bei der anschließenden Siegerehrung gab es dann erneut den verdienten Beifall des Publikums für unsere Damen, die am Freitag für immer mehr Begeisterung sorgen. Wir freuen uns, dass eure Teilnehmerzahl wächst und danken euch für die vielen unvergesslichen Momente. Ihr seit die BESTEN! Auf euch ein lautes GUT SCHLAG!!!  Vielen Dank natürlich auch an Frank Nehls und Tino Schrang, die den Abend begleiteten und der Familie Burmeister, die uns neben der Tonne Jahr für Jahr bei Frauen und Kindern unterstützen.




Unsere drei Königinnen (v.l.) Judith Helm-Wiemer, Michelle Haferung, Heidi Nagel

Am darauffolgenden Tag waren dann unsere Reiter dran. Alle Vereinsmitgleider trafen sich gegen 10 Uhr zum Königsessen ein. Unsere Könige des letzten Jahres ließen sich nicht lumpen und organisierten ein wirklich leckeres Essen. Besonderer Dank gilt unseren neuen Begleitern, Familie Pfuhl, für ihre Mühen.
Ebenfalls gegen 10 Uhr traf Manfred Götzke vom Deutschlandfunk ein, der unseren Tag begleiten wollte. Wir haben uns alle sehr gefreut. Nach einem kleinen Interiew und nach dem Essen fanden sich alle Reiter bei den Pferden und alle Begleiter bei den Kremsern ein. Wir begannen in Begleitung des Spielmannszuges Barth unseren Ummarsch durch die Stadt. Ein wirklich toller Tag begann. Wir haben uns über jedes Winken, über jedes Lächeln und Lachen der Barther gefreut. Nicht zuletzt natürlich auch über eine kleine flüssige Spende des REWE-Marktes aus Barth. Gegen 14 Uhr, mit kleiner Verzögerung, tragen wir wieder auf dem Festplatz ein, wo wir dann, zusammen mit dem Bürgermeister Stefan Kerth, das Tonnenabschlagen in diesem Jahr eröffneten.

Gruppenbild 2017

Es dauerte gar nicht lange und der erste König war entschieden. Reinhardt Jakob, nach kurzer Pause wieder unter den Barther Tonnenbrüdern anzutreffen, riss den Bodenkönig an sich und so kamen wir zur ersten Pause und dem verdienten Kaltgetränk.
Diese Unterbrechung konnten wir nutzen um unser kleines Angebot für unsere Zuschauer: einmal Reiter unter der Tonne sein - zumindest auf dem Foto. Egal ob Jung oder Alt, das Angebot wurde sofort genutzt und es entstanden ein paar wirklich tolle Fotos, die alle Beteiligten gern demnächst auf dieser Internetseite herunterladen können.
Nun ging es frisch gestärkt weiter und die Reiter rangen um den nächsten Titel. Die Stäben hielten jedoch enorm gut stand, so wie es auch am Vortag der Fall war. Jedoch konnte die letzte Stäbe dem kräftigen Schwinger unseres diejährigen Stäbenkönigs, Rene Müller, nicht widerstehen. Die Freude war lautstark zu hören und zu sehen. Unter großem Jubel ließen wir unseren zweiten König des Tages hochleben.
Zweite Pause, zweite Neuerung. In diesem Jahr führten wir eine kleine Tombola für unsere Zuschauer durch. Wie wir finden ein voller Erfolg und PS: wir setzen es fort. Hierbei gilt unser Dank einigen Sponsoren, wie zum Beispiel der Barther Brauerei oder Herrn Bodo Schinkowski, die uns die Preise zur Verfügung stellten.
Nach dieser Unterbrechung sollte das Kreuz einstecken. Wir Reiter brannten darauf zu sehen, wie es zerbrach. Doch auch dieses, wie auch das der Frauen, wollte einfach nicht nachgeben. Wir hauten und hauten, doch trotz einer kleinen Hilfe unserer Schiedsrichter, wollte es einfach nicht Mürbe werden. Doch dann passierte es, es knackte und alle wussten, was das hieß: es ging dem Ende entgegen. Die Reiter mobilisierten noch einmal alle Kräfte und doch sollte es nur einen geben, nämlich den Tonnenbruder, der es sich so sehr wünschte. Schon am morgen sagte er zu seinen Vereinsmitgliedern: "Heute werde ich Tonnenkönig!" und so sollte es kommen. Otto Helm ist Tonnenkönig 2017 in Barth.

Noch wusste er nichts von seinem Glück, Otto Helm beim Reiten unter der Tonne


Nachdem er bereits die beiden anderen Titeln in vergangenen Jahren für sich beanspruchen konnte, war das Glück (und gewiss auch Können) auf seiner Seite. Wir waren alle überwältigt und es flossen sogar Tränen der Freude. Ein wirklich schöner Moment, der für all die Arbeit, mehr als nur entschädigt. Zu den Gratulanten zählte natürlich auch Tochter Judith, die am Freitag Stäbenkönigin geworden war. Wir ließen unseren König hochleben und feierten alle gemeinsam am Abend die Siegerehrung. Begleitet wurde der Abend dieses Jahr seit langem durch unseren Freund Hartmut Kühl, der sich wieder einmal als hervorragender Entertainer erwies. Die anschließende Party war ein ganzer Erfolg und wir feierten Ausgelassen.


Unsere drei Könige: (v.l.) Reinhardt Jakob, Otto Helm, Rene Müller


Wir alle danken unseren Familien, Freunden, Sponsoren, dem Fanclub, den Zuschauern, unseren Fotografen, unseren Helfern am Einlass, an der Kindertonne, beim Kuchenverkauf und allem was dazugehört. Vielen Dank und auf euch ein kräftiges GUT SCHLAG! Der Verein und seine Mitgleider sind wirklich froh, dass ihr alle bei uns seid und uns so tatkräftig unterstützt. Ohne EUCH wäre das alles gar nicht möglich. Wir sind mittlerweile auch ein großer Magnet für Urlauber geworden, was uns sehr stolz macht. Liebe Barther und Ihr aus der Ferne, vielen Dank, dass ihr da gewesen seid, uns angefeuert, mit uns gejubelt, gelacht und uns gefeiert habt. Ihr seid Spitze!!